Zeitungsartikeln
Passagier hatte 2 m lange Schlange im Handgepäck!
Unglaubliche Geschichten an Bord von Flugzeugen
Los Angeles. -- Als ein Teenager mit einem Rucksack, dessen Inhalt sich bewegte, ins Flugzeug stieg, wurde Elliot Hester misstrauisch. Tatsächlich hatte der Passagier eine zwei Meter lange Schlange im Handgepäck. Die Schlange und ihr Herrchen mussten aussteigen.
Das ist eine von vielen unglaublichen Geschichten, die US-Flugbegleichter Hester erlebte. So wie die einer Passagierin, die ihr Frettchen an Board geschmuggelt hatte. Es entkam und sorgte als vermeintliche Ratte für eine Massenpanik im Flugzeug.
Wüst ging es schon vor dem Start einer Maschine von New York nach Puerto Rico zu: Ein Passagier stellte seine Tasche auf einen Panama-Hut, dessen Besitzer gab ihm einen Kinnhaken - es kam zu einer wüsten Massenschlägerei.
Dreist war ein Räuber, der neben einem zur Startbahn rollenden Flugzeug herlief, die Ladeluke öffnete und einen Koffer mit 560.000 Euro stahl ...
Kronen-Zeitung, 21.04.2002
Panik in Flugzeug
Pilot: "Kann nicht bei Nebel landen"
London. -- In Panik gerieten 92 Passagiere einer Boeing 737 der britischen Billig-Fluglinie Go, als ihr Pilot nach halbstündigem Kreisen über dem Flughafen Stansted über Lautsprecher erklärte: "Tut mir leid, ich bin noch in Ausbildung, bei Nebel kann ich nicht landen." Dann flog er ins nebelfreie East Midlands, wo ein besser ausgebildeter Pilot ins Cockpit kam und nach Stansted flog ...
Kronen-Zeitung, 25.03.2002
Besatzung glaubte an Terrorschlag
Sex in Bord-WC: Kampfjet-Einsatz!
New York. -- Wie sich die Zeiten ändern: Verschwand früher ein Pärchen im
Flugzeug gemeinsam auf dem Bord-WC, dachten die Mitpassagiere sofort an Sex
über den Wolken. Heute denken sie an Terrorismus. Wie zwei Briten auf dem
Flug nach New York erfuhren.
Die beiden Männer waren gleich sechsmal miteinander auf dem Bord-WC
verschwunden. Eine Stewardess verständigte den Piloten, die US-Behörden
lösten Alarmstufe rot aus. Zwei F-16-Kampfjets stiegen auf und begleiteten
die Maschine bis zur Landung.
Als ein Anti-Terrorkommando das Flugzeug stürmte, schlummerte das
vermeintliche Terroristen-Duo friedlich in seinen Sitzen.
Beim Verhör stellte sich heraus: Die beiden hatten auf dem WC Crack geraucht
und danach noch einen "Quickie" gemacht. Daher wurde den liebestollen Briten
die Einreise verweigert.
Kronen-Zeitung, 15.02.2002
Frau mietet Privatjet, um kranken Kater zu retten
Die 67-jährige Julie B. aus San Diego, Kalifornien, war erschüttert, als der Tierart ihr mitteilte, dass ihr Kater Amber an einem Gehirntumor leide. Das 16-jährige Tier müsse sofort operiert werden, hieß es; jedoch könnten nur wenige US-Tierkliniken die schwierige Operation durchführen.
Julie B. wählte eine Klinik in Florida und machte sich daran, Flugtickets zu besorgen - doch sie wurde abgewiesen: Tiere, die in den letzten 21 Tagen geröntgt worden sind, dürfen in den USA nicht in einem Passagierjet fliegen, teilte man ihr mit.
Kurzentschlossen nahm Julie B. eine Hypothek auf ihr Haus auf und bestellte einen Privatjet. Knapp 700.000 ATS (51.000 €) kostete der Pensionistin das für drei Tage gemietete Privatflugzeug.
Kater Amber wurde schließlich erfolgreich operiert. "Die Abzahlung der Hypothek wird länger dauern als Ambers Katzenleben. Aber Hauptsache, er ist wieder gesund", so B.
Kurier, 26.10.2000
Die Passagiere einer Boeing 727 staunten nicht schlecht, als drei Besatzungsmitglieder während des Fluges auf etwa 3000 Meter Höhe plötzlich eine Türe öffneten, etwas dran rumfummelten und sie dann wieder schlossen. Angeblich wäre ein Riemen aus dem Türrahmen gehangen, und man wollte verhindern, dass dieser in's Triebwerk geraten konnte...
Aus einer Schweizer Zeitung, 10.03.2000 - Herzlichen Dank an Alexandra
Pilot wollte auf Autobahn landen
Der Pilot einer russischen Passagiermaschine wäre beinahe auf der Autobahn zwischen Tel Aviv und Jerusalem gelandet, weil er sie für die Landebahn des Flughafens hielt. Die Maschine befand sich weniger als hundert Meter über der dicht befahrenen Autobahn, als die Flugkontrolle in Tel Aviv auf den Fehler aufmerksam wurde. Der Pilot konnte das Flugzeug gerade noch hochreissen und auf dem Flughafen landen.
Kurier, ??.09.1999
Großeinsatz für kleinen Flieger
Der Anruf eines Mannes, der nahe Paris einen Flugzeugabsturz beobachtet hatte, brachte am Donnerstag 100 Gendarmen und Feuerwehrmänner zum Großeinsatz. Bald stellte sich aber heraus, dass die "abgestürzte" Maschine in Wahrheit ein fünf Meter großes Modellflugzeug war, das der Eigentümer längst schon wieder abgeholt hatte. (AFP)
Der Standard, 15./16.05.1999
Sonderflüge für Betuchte
3 Concorde-Überschallflugzeuge mit 300 betuchten Hobby-Astronomen an Board sind in Paris und London gestartet. Sie jagten dem Ereignis (Sonnenfinsternis am 11. August 1999 - Anmerkung von mir) in 2facher Schallgeschwindigkeit hinterher. Dadurch konnten sie dieses Spektakel 6 Minuten lang beobachten - 3 x länger als am Boden. Der Flugpreis: rund 32.000 ATS (ca. 4.700 DM)
Teletext ORF 1, 11.08.99
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